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    Schnelle Reaktionen auf politische und gesellschaftliche Ereignisse sind eine unserer Stärken.Hier informieren wir Sie über wichtige Meldungen und aktuelle Veranstaltungen.
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Aktuelles


Schnelle Reaktionen auf politische und gesellschaftliche Ereignisse sind eine unserer Stärken.

Hier informieren wir Sie über wichtige Meldungen und aktuelle Veranstaltungen.

 
 
Für die kommenden drei Jahre hat das bayerische Bauministerium jetzt auch offiziell einen Sitz in Augsburg. Das Gebäude wurde von Ministerpräsident Markus Söder und Bauministerin Kerstin Schreyer eröffnet. Bis Mitte 2021 sollen rund 60 Mitarbeiter hier ihre Arbeit aufnehmen. Niemand soll gegen seinen Willen vom Hauptsitz des Ministeriums in München weg versetzt werden.

Seit Dezember 2019 ist hier bereits ein Teil des Staatlichen Bauamts Augsburg untergebracht. Für die Zeit ab dem Jahr 2023 wird noch eine dauerhafte Lösung in Augsburg gesucht. Dann sollen rund 200 der derzeit etwa 580 Beschäftigten des Bau- und Verkehrsministeriums in Augsburg arbeiten. Schreyer lobte die schnelle Umsetzung der Teilverlagerung des Ministeriums.

„Mobilität und Wohnen sind die Themen der Zukunft. Künftig 200 Arbeitsplätze sind ein deutliches Bekenntnis für unsere dritte bayerische Metropole und ein Signal an die Jugend“, so Markus Söder. Augsburg ist damit nach Nürnberg und München die dritte Stadt in Bayern, in der die Staatsregierung Ministerien unterhält.
 
Die bayerischen Feuerwehren sind im vergangenen Jahr zu 245 000 Einsätzen ausgerückt. Dies entspreche etwa 670 Einsätzen am Tag oder einem Einsatz alle zwei bis zweieinhalb Minuten, wie das Bayerische Innenministerium mitteilte. Die Zahlen stammen aus dem jüngst veröffentlichten „Jahresbericht der Feuerwehren Bayerns 2019“.

Sie zeigten, „wie unverzichtbar und wichtig die bayerischen Feuerwehren sind, eine wesentliche Säule der bayerischen Sicherheitsarchitektur“, so Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Das Engagement der vielen Helfer, „die selbstlos und oft unter Einsatz ihrer Gesundheit oder auch des Lebens den Dienst für die Gemeinschaft verrichten“, verdiene „besonders großen Dank“.

Ein Ziel der bayerischen Staatsregierung ist die Unterstützung der Feuerwehren bei der Nachwuchsgewinnung. Erfreulich sei, dass Bayern mit mehr als 31 000 Feuerwehrfrauen einen neuen Rekord habe, so Herrmann. Dieser Erfolg sei insbesondere gezielten Aktionen zur Gewinnung von Frauen und guter Jugendarbeit zu verdanken.

Laut Bericht wurden Bayerns 325 000 Feuerwehrleute, 314 000 davon ehrenamtlich, im Jahr 2019 zu über 21 000 Bränden gerufen, sie leisteten 119 000 Mal technische Hilfe.

„Wir können uns in Bayern glücklich schätzen, ein so gut aufgestelltes Gefahrenabwehr- und Hilfeleistungssystem zu haben“, sagte Herrmann. Der Freistaat Bayern habe im vergangenen Jahr Gemeinden bei Investitionen für den Brandschutz und den Technischen Hilfsdienst mit fast 47 Millionen Euro unterstützt.